Zeitgenössisches Ballet

Flavours of Live

Paul Julius & J.A.P.

Donnerstag 25. Juni20 Uhr - 30 Minuten

Paul Julius bietet uns nicht nur die Premiere seines neuen Stückes an, sondern auch seinen erstmaligen Auftritt in Leipzig! Der Choreograph bringt gemeinsam mit seinen Tänzern die hohen technischen und körperlichen Standards des Balletts in eine ganz neue Abfolge unkonventioneller Bilder und Emotionen. „Fragmente aus dem Leben“ ist das Motto dieses neuen Projekts der J.A.P Company.

TICKETS (Tickets sind auch beim Culton Tickets erhältlich)

Die klassisch bzw. neoklassisch geprägten Arbeiten sowie die zeitgenössischen Choreographien von Paul Julius stießen bisher sowohl beim Publikum aller Altersstufen als auch bei Kritikern auf große Anerkennung, vor allem weil sie versuchen, die Grenzen allzu bekannter Muster im Tanz hin zu einem zeitgemäßen Tanzbegriff auszuweiten, der dennoch seine Wurzeln im klassischen Ballett nicht verleugnet. Für Paul Julius ist es wichtig, Choreographien zu schaffen, die für den Zuschauer lesbar sind. Sie wirken nie überladen und auch trotz ihrer Klarheit nie nüchtern. Dies erlaubt einen emotionalen Zugang zu seinen Themen, ohne die Anforderungen an gegenwärtige Tanzkunst in formaler und abstrakt komplexer Arbeit zu vernachlässigen. Das macht ihn zu einem Choreographen, der nicht nur ein traditionelles Ballettpublikum, sondern vor allem auch jüngere Zuschauer zu begeistern vermag, die an einer unkonventionellen, zeitgenössischen Umsetzung von Themen der Gegenwart interessiert sind.

Geboren 1971 in Nürnberg, erhielt Paul Julius seine Tanzausbildung an der Schule für Zeitgenössischen Tanz Iwanson in München und an der Académie Classique Solange Golovine in Paris. Von 2000 bis 2006 war er Solist am Ballett des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin. Zuvor war er u.a. fünf Jahre am Oldenburgischen Staatstheater engagiert, wo auch seine erste choreographische Arbeit entstand. 2005 kreierte Paul Julius für das New York City Ballet, auf Einladung des New York Choreographic Institute, das Stück „Scratching the surface“, weitere Choreographien folgten, z.B. „After Rain and Dreams“ (2007), eine Produktion der Noverre-Gesellschaft für das Stuttgarter Ballett. 2009 wurde seine für die ersten Solisten des Stuttgarter Balletts Jason Reilly und Alicia Amatriain entwickelte Choreographie „Watching the sky from the same window“ in der Stadsschouwburg Arnhem uraufgeführt. 2011 wurde er mit der für Solisten des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin entstandenen Choreographie, „In the rain again“ zur Eröffnungs-Gala der 20. Dresdener Tanzwoche, zum Tanzart Festival in Giessen, sowie zur Stadsschouwburg Arnhem und der Operngala in Graz eingeladen. Mit dem Magdeburger Ballett erarbeitete er „Fragments“, welches im Rahmen von „Dancing in the City“ 2012 aufgeführt wurde. Als Gastdozent für Zeitgenössischen Tanz arbeitet er für den Internationalen Ballettworkshop in Nara (Japan) und u.a für das „Y-Dance Ballet- Studio“ in Tokyo.

Tänzer: Julio Miranda, Ana Belen Villalba, Nao Matsushita
Origo-Installation

“Origo is a game playing with the unity of Me-Here-Now, offering a language that wants to bring a platform to our inner gaps.” Johannes Setzer

For the installation, Johannes Setzer gave himself an additional fourth Game Rule. The Origo-Installation in Leipzig should address a playful invitation to the world, from which no-one could be excluded. The rules of the game are such, that people from any social background can participate. Since the rule focuses on the inner gaps/vacancies/blankspaces, the political orientation of the performer is freed from taboos. The voluntariness, non-profit orientation of the project creates an purposelessness that is essential to playing.

The form enables deaf people to play with their kinesthetic sensations. Blind people can perceive the stories told by the game through the sounds of the videos, the steps and breathing of the performer.

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Play Origo

 

 

click “record video” on your smartphone,
click “play” on your favorite music on your MP3 player
and put your video online.

 

 

 

-The name you want to have
-The audio-title you were listening/dancing to, if you want to reveal it (it’s a further game!)
-The place where you filmed and the date
-Moving Cells –  http://movingcells.org
-The rules of the game: 1. one take, 2. one audio device, exclusively available to the performer, 3. share the resulting video with the other players

 

 

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Play "FreeCells"

 

 

 

 

The name you want to have
The place where you filmed and the date
Moving Cells –  http://movingcells.org
The game/rule that you used.

 

 

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"FreeCells" mitspielen

 

 

 

 

Wie du dich nennen willst
Der Ort, an dem Du aufgenommen hast und das Datum 
Moving Cells –  http://movingcells.org
Die Spielregel die du benutzt hast.

 

 

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Origo-Installation

Origo ist ein Spiel, das sich um die Einheit von Ich-Hier-Jetzt dreht und eine Sprache stellt, welches unseren inneren Leerstellen eine Plattform bieten will.“ Johannes Setzer

Für die Installation hat sich Johannes eine zusätzliche vierte Regel gedacht. Die Origo-Installation in Leipzig soll eine Spielaufforderung an die Welt stellen, bei der möglichst wenige Menschen ausgeschlossen werden. Durch die Spielregeln können Menschen jeder sozialen Schicht teilnehmen, ob am High-End oder Refugee. Da die Spielregeln sich auf die innere Leerstelle konzentrieren, werden politische Gesinnungen des Performers enttabuisiert. Die Freiwilligkeit und Absenz von Profitorientierung stellt die für das Spiel essentielle Zwecklosigkeit.    

Durch die Form können Gehörlose Ihre kinästhetischen Empfindungen nutzen, um mitzuspielen. Blinde können als Rezipienten mit den Geräuschen der Videos, der Schritte und Atemrythmen die Erzählungen erleben.

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Origo mitspielen

 

 

auf seinem Smartphone auf Record klickt, 
auf seinem MP3-Player sein Lieblingslied abspielt 
und dann das Video online stellt.

 

 

 

Wie du dich nennen willst
Dein Audio-Titel, wenn du willst (das ist ein weiteres Spiel!)
Der Ort, an dem Du aufgenommen hast und das Datum 
Moving Cells – Origo – http://movingcells.org
Die Spielregeln: 1. ein Take 2. ein ausschließlich-für-den-Performer-Audio-bereitstellendes Gerät  3. das entstandene Video mit dir und allen, die Origo mit Dir spielen wollen, teilen.

 

 

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