Zeitgenössischer Tanz

Movement speaks

Phase-Zero Productions & tanzZenit e.V.

Donnerstag 25. Juni21 Uhr - 80 Minuten

Mit dem Ziel den Tanz noch stärker als nonverbale Kommunikationsform zu etablieren, beschäftigen sich die Choreografen Morgan Reid und Tine Schmidt mit Gebärdensprache. Diese dient in ihrer komplexen und bildlichen Form als Inspirationsquelle für progressive und körperlich ausdrucksstarke Bewegungen. Von den Händen beginnend breiten sich Gebärden auf verschiedene Körperteile aus, dynamische visuell spannende Bewegungen finden ihren Weg in den Körper der Tänzer…. Tanz als Bewegungssprache.

In Gebärden zeigen sich unter anderem rudimentäre menschliche Bewegungsassoziationen. Welche Gemeinsamkeiten bzw. Unterschiede lassen sich zwischen Gebärden und den physischen Ausdrucksmöglichkeiten im zeitgenössischen Tanz feststellen? Wie werden Emotionen ausgedrückt, wahrgenommen und interpretiert? Das Beleuchtungsdesign wird Teil der Choreographie und erzeugt visuell eindrucksvolle Momente, die den Rhythmus der von Morgan Reid eigens komponierten Musik wiedergeben – ein Abend zugänglich für hörende und gehörlose Zuschauer.

Sie werden eingeladen an diesem einzigartigen Experiment zur menschlichen Kommunikation – Bewegungen und Gebärden als Forschungsausgangspunkt – teilzunehmen und so im zeitgenössischen Tanz eine ganz neue körperliche Ausdruckstiefe zu entdecken.

TICKETS (Tickets sind auch beim Culton Tickets erhältlich)

www.phasezeroproductions.com
tanzzenit.de

Musik: Morgan Reid
Tänzer: Sophia Rändler, Morgan Reid, Tine Schmidt, Undine Werchau.
Origo-Installation

“Origo is a game playing with the unity of Me-Here-Now, offering a language that wants to bring a platform to our inner gaps.” Johannes Setzer

For the installation, Johannes Setzer gave himself an additional fourth Game Rule. The Origo-Installation in Leipzig should address a playful invitation to the world, from which no-one could be excluded. The rules of the game are such, that people from any social background can participate. Since the rule focuses on the inner gaps/vacancies/blankspaces, the political orientation of the performer is freed from taboos. The voluntariness, non-profit orientation of the project creates an purposelessness that is essential to playing.

The form enables deaf people to play with their kinesthetic sensations. Blind people can perceive the stories told by the game through the sounds of the videos, the steps and breathing of the performer.

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Play Origo

 

 

click “record video” on your smartphone,
click “play” on your favorite music on your MP3 player
and put your video online.

 

 

 

-The name you want to have
-The audio-title you were listening/dancing to, if you want to reveal it (it’s a further game!)
-The place where you filmed and the date
-Moving Cells –  http://movingcells.org
-The rules of the game: 1. one take, 2. one audio device, exclusively available to the performer, 3. share the resulting video with the other players

 

 

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Play "FreeCells"

 

 

 

 

The name you want to have
The place where you filmed and the date
Moving Cells –  http://movingcells.org
The game/rule that you used.

 

 

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"FreeCells" mitspielen

 

 

 

 

Wie du dich nennen willst
Der Ort, an dem Du aufgenommen hast und das Datum 
Moving Cells –  http://movingcells.org
Die Spielregel die du benutzt hast.

 

 

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Origo-Installation

Origo ist ein Spiel, das sich um die Einheit von Ich-Hier-Jetzt dreht und eine Sprache stellt, welches unseren inneren Leerstellen eine Plattform bieten will.“ Johannes Setzer

Für die Installation hat sich Johannes eine zusätzliche vierte Regel gedacht. Die Origo-Installation in Leipzig soll eine Spielaufforderung an die Welt stellen, bei der möglichst wenige Menschen ausgeschlossen werden. Durch die Spielregeln können Menschen jeder sozialen Schicht teilnehmen, ob am High-End oder Refugee. Da die Spielregeln sich auf die innere Leerstelle konzentrieren, werden politische Gesinnungen des Performers enttabuisiert. Die Freiwilligkeit und Absenz von Profitorientierung stellt die für das Spiel essentielle Zwecklosigkeit.    

Durch die Form können Gehörlose Ihre kinästhetischen Empfindungen nutzen, um mitzuspielen. Blinde können als Rezipienten mit den Geräuschen der Videos, der Schritte und Atemrythmen die Erzählungen erleben.

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Origo mitspielen

 

 

auf seinem Smartphone auf Record klickt, 
auf seinem MP3-Player sein Lieblingslied abspielt 
und dann das Video online stellt.

 

 

 

Wie du dich nennen willst
Dein Audio-Titel, wenn du willst (das ist ein weiteres Spiel!)
Der Ort, an dem Du aufgenommen hast und das Datum 
Moving Cells – Origo – http://movingcells.org
Die Spielregeln: 1. ein Take 2. ein ausschließlich-für-den-Performer-Audio-bereitstellendes Gerät  3. das entstandene Video mit dir und allen, die Origo mit Dir spielen wollen, teilen.

 

 

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